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Verben, die OFT falsch verwendet werden

Verben, die OFT falsch verwendet werden

Konjugiere bitte das Verb „vorbereiten“.

Ja, richtig! Das Verb ist trennbar.

Nur wird es leider oft falsch angewendet und nicht getrennt.

Neben „vorbereiten“ gibt es ein paar andere deutsche Verben, die fortgeschrittene Lerner immer wieder falsch verwenden.

In diesem Video erfährst Du, um welche Verben es sich genau handelt. Überprüfe Dein Wissen und ob Du schon einmal auch einen dieser Fehler gemacht hast.

Wie merkst Du Dir am besten Verben, die Du als schwierig empfindest?

Ganz einfach – durch ein bestimmtes Beispiel.

Lerne nicht nur das Verb, sondern einen kurzen Satz gleich mit dazu.

1.Das Verb „vorbereiten“

Das Verb „vorbereiten“ ist trennbar. Oft wird es jedoch als nicht trennbar verwendet.

Hier sind Beispiele, die Du Dir zum Lernen merken kannst:

  • Ich bereite mich auf die Prüfung vor.
  • Wir bereiten uns auf die Konferenz vor.
  • Sie bereitet sich auf die Präsentation vor.

2. Das Verbpaar „treffen“ und „sich treffen“

Das Verb „treffen“ erfordert ein direktes Akkusativ-Objekt:

  • Ich treffe jeden Tag wichtige Entscheidungen.
  • Wir oft triffst Du Deine Freunde?

Die reflexive Form dagegen „sich treffen“ geht mit der Präposition „mit“ + Dativ zusammen:

  • Ich treffe mich jede Woche mit meinen Freunden.
  • Wir treffen uns einmal im Monat mit unseren Geschäftspartnern.

3. Das Verb „passieren“ im Perfekt

Das Verb „passieren“ hat mehrere Bedeutungen. Eine davon wird jedoch im Alltag ziemlich häufig eingesetzt – die Bedeutung „geschehen“.

Beispiele:

  • Heute morgen ist etwas Ungewöhnliches passiert.
  • Gestern ist nichts Besonderes passiert.
  • Dieses Jahr ist so viel passiert.

Dabei machen viele Lerner den Fehler das Verb in dieser Bedeutung im Perfekt mit „haben“ zu bilden. Dann verändert sind jedoch die Bedeutung.

passieren + haben im Perfekt = auf die andere Seite gehen, durch etwas hindurchgehen

Beispiele:

  • Wir haben gestern Abend die Brücke passiert.
  • Der Zug hat die Grenze passiert.

4. Die Verben „besprechen“ und „sprechen“

Das Verb „besprechen“ erfordert – wie viele andere Verben in der deutschen Sprache, die mit dem Präfix „-be“ anfangen – ein direktes Akkusativ-Objekt:

  • Heute besprechen wir die Umsatzzahlen.
  • Im Meeting besprechen wir die weiteren Schritte.

„Sprechen“ hingegen wird mit einer Präposition verwendet (z. B. „über“ oder „von“):

  • Wir sprechen über die Ergebnisse der letzten Woche.
  • Wir müssen über die neuen Maßnahmen sprechen.

5. Die Verben „beantworten“ und „antworten“

So wie „besprechen“ gehört das Verb „beantworten“ zu den Verben, die mit dem Präfix „-be“ anfangen und ein direktes Akkusativ-Objekt erfordern:

  • Ich beantworte die E-Mail so schnell wie möglich.
  • Er beantwortet alle Fragen.

Im Gegensatz dazu erfordert das Verb „antworten“ die Präposition „auf“+Akk:

  • Ich antworte auf die E-Mail.
  • Er antwortet auf alle Fragen.

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