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Tipps und Tricks zum Lesen von Business-Texten

Tipps und Tricks zum Lesen von Business-Texten

Als ich nach Deutschland kam, gab es für mich eine Möglichkeit, um mein Deutsch zu verbessern, ohne auf die Außenwelt sofort reagieren zu müssen. Da mich die ersten Wochen hier ziemlich überfordert haben, konnte ich beim Sprechen noch nicht so adäquat antworten, wie ich es mir gewünscht hätte. Deshalb musste ich auf eine Methode setzen, die mir einerseits hilft und andererseits mir nicht unmittelbar den Schweiß auf die Stirn treibt.

Bücher waren für mich schon immer ein Lieblingszeitvertreib. Schon als Kind war ich ein Bücherwurm und verschlang Kinderbücher, Märchenbücher und Comics. Dank dieser Leidenschaft entdeckte ich auch, dass ich durch das Lesen von Büchern auf Deutsch nicht nur etwas Interessantes dazulernen, sondern auch meine Sprachfähigkeiten verbessern konnte. Die deutschen Bücher und Texte gaben mir die Möglichkeit, meinen Wortschatz zu erweitern und meinen Ausdruck zu verbessern.

Wie würden das die Deutschen formulieren?

Genau diese Frage ist was uns als Deutschlerner bewegt. Und die Bücher beantworten diese Frage. Denn sie sind eine Quelle unerschöpflicher Informationen, Satzkonstruktionen und Sprachbesonderheiten. Darüber hinaus hilft uns das Lesen, die neuen Wörter besser zu erinnern, da wir diese direkt im richtigen Kontext lernen.

Also machte ich mich damals auf die Suche nach einem geeigneten Buch, um mich sprachlich weiter zu verbessern. Als Erstes griff ich zu Harry Potter. Als ich in der Schule war, belegte die Harry Potter-Reihe gerade die Beststeller-Literatur-Listen. Leider sprang der Funke nicht rüber und ich konnte mich nicht besonders für diese Fantasiewelt begeistern. Aber das Lesen gab ich nicht auf. Mithilfe meiner Gastmutter besorgte ich mir einen Bibliotheksausweis und lieh mir verschiedene Bücher aus. Zudem musste ich sowieso meine Schulunterlagen und -bücher lesen, was mir zusätzlich half, mein Verständnis zu verbessern.

Als ich später die TU Dresden besuchte, musste ich meine Uniunterlagen zwangsläufig eingehend studieren. Die Notwendigkeit, später bei den Prüfungen Fragen dazu zu beantworten, gab mir zusätzlich den Motivationsschub den gesamten Inhalt gut zu beherrschen. Am Anfang war es nicht leicht. Als Nicht-Muttersprachlerin musste ich nicht nur mit dem Lernstoff an sich klarkommen, sondern auch die Fremdsprache „entziffern“. Aufgrund des Leistungsdrucks die Prüfungen zu bestehen, blieb mir nichts anderes übrig, als die Texte sprachlich bis ins letzte Detail zu verstehen.

Diese tiefgründige Auseinandersetzung mit komplexen Texten half mir enorm meinen Wortschatz zu erweitern und das „wie sagen es die Deutschen“ zu verstehen. Deshalb bin ich überzeugt, dass Lesen eine der Hauptstrategien von fortgeschrittenen Deutschlernern sein soll. Wenn Du ein visueller Lerntyp bist, dann ist das Lesen sowieso unverzichtbar.

Lesen im Berufsalltag

Wenn man studiert, hat man ja nur diese eine Aufgabe: den Lernstoff zu verstehen und zu lernen. Im Berufsalltag ändert sich der Fokus von passivem Konsumieren von Informationen zu aktiver Mitarbeit auf Deutsch.

Für jemanden, der nicht in Deutschland studiert hat, kann der Berufsalltag auf Deutsch eine große Herausforderung darstellen. Erstens hat man noch nie die passenden Begriffe für seinen Beruf gelernt. In einem allgemeinen Deutschkurs werden diese nicht gelehrt. Zweitens hat man keine „Schonzeit“ und muss sofort produktiv arbeiten. Während man an der Universität ein paar Monate bis zur nächsten Prüfung hat, müssen bei der Arbeit täglich neue Aufgaben bewältigt werden.

Dies führt dazu, dass man als Nicht-Muttersprachler ständig unter Stress steht. Und was macht das Gehirn, um diesen Stress zu vermeiden? Richtig! Es sagt Dir, dass Du noch nicht gut genug Deutsch kannst und lieber wieder auf Englisch kommunizieren solltest.

Was ist jedoch die Konsequenz daraus? Wieder richtig geraten! Du sprichst kein Deutsch und verbesserst Dich nicht.

Wie unterbrichst Du nun diesen Teufelskreis?

Du holst das nach, was Dich von Deinen deutschen Kollegen unterscheidet. Das Hintergrundwissen. Die richtigen Begriffe. Die Ausdrucksweise.

Was hilft Dir dabei? Das Lesen von Fachbüchern und Wirtschaftstexten.

Welche Vorteile bringt das Lesen von Wirtschaftstexten mit sich?

Wenn Du Dir das regelmäßige Lesen von fachlichen Texten zum Ziel machst, profitierst Du von folgenden Vorteilen:

Im Kontext lernen: Durch das Lesen erfährst Du im unmittelbaren Kontext, welche Bedeutung die Wörter haben, in welchem Sinne sie verwendet werden und welche grammatikalischen Konstruktionen genutzt werden.

Die wirklich relevanten Wörter und Ausdrücke lernen: Wenn Du einen Text liest, der ein Thema aus Deinem Berufsfeld behandelt, lernst Du sogleich auch den Fachwortschatz auf Deinem Gebiet. Noch besser: Du kannst die Ausdrücke aus dem Text nicht nur beim Sprechen, sondern auch beim Schreiben von E-Mails gleich einsetzen. Schluss mit Google Translate und dem stundenlangen Überlegen, wie man das oder jenes sagt.

Allgemeine Weiterbildung: Nicht zuletzt ist es anzumerken, dass die Bücher und Texte, die Du liest, Dich persönlich weiterbringen. Du lernst nicht nur Deutsch, sondern gewinnst auch neue Erkenntnisse. Somit erweiterst Du im Allgemeinen Deinen Horizont.

Warum ist das Lesen die perfekte Beschäftigung zum Deutschlernen zwischendurch

Ortsunabhängig: Dank der technischen Möglichkeiten, die uns heutzutage zur Verfügung stehen, ist das Lesen von Büchern und Wirtschaftstexten überall und zu jeder Zeit möglich. Anders als zum Beispiel der Besuch eines Deutsch-Präsenzkurses, sind für Deine Lesebeschäftigung keine Voraussetzungen notwendig. Dein Handy hast Du sicherlich sowieso immer dabei.

Leicht zugänglich: Texte und Bücher auf Deutsch findest Du überall – im Laden, online, in der Bibliothek. Selbst wenn Du nicht in Deutschland lebst, sind im Internetzeitalter dem Informationserwerb keine Grenzen gesetzt.

„Lückenfüller“-Funktion: Lesen geht immer, auch wenn Du nur 5 Minuten Zeit hast. Du stehst an der Bushaltestelle? Prima. Öffne die Nachrichten-App auf Deutsch. Du fährst eine halbe Stunde mit der S-Bahn? Noch besser. Hol Dein Buch heraus. Du wartest beim Arzt? Schalte Deinen E-Book-Reader ein. Kurze „Leerzeiten“ lassen sich durch Lesen von deutschen Texten prima überbrücken.

Welche Lesestrategien gibt es?

Wie kannst Du nun als Deutschlerner vom Lesen am meisten profitieren? Ich habe zwei Lesestrategien identifiziert und selbst in meinem Lernprozess angewendet.

Passives Lesen: Zum einen kannst Du einen Text passiv konsumieren. Dabei liest Du den Inhalt und versuchst vor allem die Kernaussagen und wichtigsten Informationen zu verstehen. Es ist nicht wichtig, jedes einzelne Wort zu kennen, sondern die Botschaft zu verstehen. Diese Art des Lesens wirst Du typischerweise anwenden, wenn Du Bücher und Zeitschriftenartikel auf Deutsch liest, ohne deren Inhalt weiterverarbeiten zu müssen. Passives Lesen wendest Du typischerweise beim Lesen in Deiner Freizeit an.

Aktives Lesen: Beim aktiven Lesen geht es nicht nur um das Verständnis der Kernaussagen, sondern auch um die Fähigkeit, die gelesenen Informationen wiederzugeben. Diese Lesestrategie erfordert mehr Konzentration und Anstrengungen. Wenn Du beispielsweise einen Vortrag zu einem bestimmeten Thema halten sollst, musst Du die vorher gelesenen Daten verstehen und erneut vermitteln. Selbst wenn Du nicht vor anderen Leuten sprechen musst, kannst Du diese Strategie für Dich persönlich umsetzen, indem Du den Inhalt des Textes nacherzählst und dadurch prüfst, ob Du die Informationen gespeichert hast.

Sicher kannst Du Dir schon denken, dass aktives Lesen Dich zum richtigen Anwenden der Sprache „zwingt“.

Ich empfehle Dir beide Arten des Lesens. Nutze die aktive Strategie sooft Du kannst. Damit verbesserst Du noch schneller Deinen Ausdruck und Redefluss.

Mein Tipp: Übernimm auf Arbeit die Aufgabe, einen Vortrag zu einem bestimmten Thema vorzubereiten und zu halten. Glaub mir, das ist die beste praktische Übung.

Wie verbesserst Du Dein Verständnis von Business-Texten auf Deutsch?

Schritt 1:

Der erste Schritt in Richtung besseres Leseverständnis ist, relevante Literatur zu identifizieren. Der Erfolg Deines Leseprojektes hängt zum großen Teil davon ab, dass Du das jeweilige Sachbuch bzw. den jeweiligen Sachtext interessant und hilfreich findest. Darüber hinaus kann die relevante Literatur auch direkt aus Deinem Arbeitsalltag stammen. Wichtig ist, dass Du eine Lektüre hast, die Dich langfristig zum Lesen motiviert.

Schritt 2:

Nun machst Du dich auf die Suche nach konkreten Sachbüchern und Texten. Im Folgenden findest Du eine Aufzählung von möglichen Literatur-Quellen für Wirtschafts- und Fachtexte auf Deutsch:

Direkt bei Deinem Arbeitgeber:

  • technische Dokumentation
  • Schulungsunterlagen
  • Interne E-Mails
  • Unternehmenskommunikation
  • Unternehmens-Wiki
  • Intranet
  • Visionstatements
  • Literaturdatenbank des Unternehmens
  • Essenspläne
  • Interne Prozessbeschreibungen

Außerhalb des Unternehmens:

Suche nach Literatur in öffentlichen Bibliotheken oder Universitätsbibliotheken. Die Bibliothekenkarte bekommst Du gegen eine sehr geringe Jahresgebühr.

Bücher kaufen kann natürlich jeder.

Bücher/E-Books

Bei Büchern hast Du folgende Möglichkeiten

  • Ein Buch zu wählen, das Du schon in Deiner Muttersprache gelesen hast
  • ein Sachbuch zu einem Thema zu lesen, das Dich persönlich interessiert
  • für den Alltagsdeutsch: ein bilinguales deutsch-englisches Buch zu wählen (hierbei kenne ich keine Bücher aus der Wirtschaft, aber für den Alltagsdeutsch gibt es z. B. die Bücher der Reihe „Dino lernt Deutsch“)
  • ein Jugendroman eignet sich hervorragend als Freizeitlektüre

Zeitungen und Informationsdienste
Papier- oder Online-Ausgaben von:

Zeitschriften

Fachzeitschriften auf Deutsch z. B.

Zeitschriften und Zeitungen für Deutsch-Lerner

Deutsche Blogs

Um einen guten Blog zu finden, suchst Du am besten direkt mit dem Stichwort, das Dich interessiert, z. B. „Die besten deutschen Wirtschaftsblogs“ oder „Die besten deutschen Mode-Blogs“ oder „Die besten deutschen Reiseblogs“.

Komplizierte Texte? Dranbleiben lohnt sich

Schritt 3:

Nun hast Du die passende Literatur besorgt. Endlich kann es losgehen.

Wenn Du Zeitschriften, Zeitungen und Bücher liest, wirst Du feststellen, dass Dir viele unbekannte Wörter begegnen. Bleib ganz cool und lass Dich nicht zu früh verunsichern. Zum besseren Verstehen von komplexen Wirtschaftstexten gibt es zwei ausschlaggebende Erfolgsfaktoren:

1.Zeit

2.Durchhaltevermögen

Als ich studierte, fiel es mir am Anfang schwer die Skripte und Studienbücher zu verstehen. Ich habe im ersten Semester die Zeit zum Lesen und Lernen des Stoffs enorm unterschätzt. Das führte dazu, dass ich bei einigen Prüfungen durchfiel. Mit jedem Semester wurde es jedoch einfacher und so hatte ich zum Ende meines Studiums keinerlei Probleme mehr, komplexe Texte aus der Wirtschaft zu verstehen.

Nur nicht aufgeben! Sonst hast Du gleich verloren.

Nun liegt es an Dir die beschriebenen Tipps umzusetzen. Ran an die Bücher!

Bildquelle: rawpixel on Unsplash


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