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Wie habe ich es geschafft Deutsch (fast) akzentfrei sprechen zu lernen

Wie habe ich es geschafft Deutsch (fast) akzentfrei sprechen zu lernen

In letzter Zeit bekomme ich oft folgende Fragen zu hören:

„Wie kann ich meine Aussprache auf Deutsch verbessern?“

„Ich habe einen starken Akzent. Was kann ich tun?“

„Ich spreche sehr gut Deutsch, aber mein Akzent stört meine Kollegen. Was soll ich tun?“

Für mich ist es ehrlich gesagt nicht einfach diese Fragen zu beantworten. Zum einen ist die Situation jedes einzelnen Lerners immer unterschiedlich. Zum anderen ist für jeden Schüler auch eine andere Strategie notwendig je nachdem, ob er in Deutschland oder im Ausland lebt.

Deshalb habe ich beschlossen über meinen eigenen Weg zu berichten in der Hoffnung, dass Du für Dich die Informationen mitnehmen kannst, die Dir persönlich helfen.

Im Laufe der Entwicklung meiner Sprachkenntnisse haben verschiedene Faktoren eine Rolle gespielt, die meine aktuelle fast akzentfreie Ausdrucksweise beeinflusst haben.

Starke Motivation

Von Tag 1 in Deutschland wollte ich nur Deutsch sprechen. Mir war es sehr wichtig, dass die Deutschen nicht sofort erkennen können, dass ich nicht aus Deutschland komme. Oftmals wollte ich die oft gestellte Frage

Woher kommst du?

einfach vermeiden. Oftmals konnte ich nicht richtig einschätzen, warum sie gestellt wird und habe mich etwas unwohl gefühlt. Außerdem empfand ich das immer als eine Art Ansporn für mich noch besser und fließender zu sprechen.

Der Grund dafür war: Ich wollte aufgrund meiner Fähigkeiten und nicht meiner Herkunft beurteilt werden.

Als mich die Menschen in Deutschland dann immer seltener fragten, wo ich geboren bin, und sich sogar wunderten, dass ich nicht aus Deutschland komme, wusste ich, dass ich mein Ziel erreicht habe.

Eine gute Aussprache macht alles um einiges leichter.

Deshalb war das für mich auch der größte Antrieb meinen muttersprachlichen Akzent so weit wie möglich zu reduzieren.

Meine Muttersprache lieferte eine gute phonetische Basis

Meine Muttersprache Bulgarisch hat mir eine gute phonetische Basis für die deutsche Sprache geliefert. Obwohl wir unterschiedliche Alphabete haben (kyrillisch vs. lateinisch), ist der Klang des Bulgarischen nicht so dominant, dass er andere Sprachen übertönt.

Mir ist aufgefallen, dass auch andere bulgarische Schüler eine vergleichsweise gute Aussprache haben, was eventuell dafür sprechen könnte, dass es Bulgaren im Vergleich zu anderen Muttersprachlern etwas leichter haben.

Deutsch war von Anfang an meine Standardsprache

Seitdem ich in Deutschland lebe, spreche ich nur Deutsch. Kein Bulgarisch, kein Englisch.

Ich wusste, dass ich es nur so schaffen werde, meine Aussprache zu perfektionieren. Ich habe den Kontakt zu anderen bulgarischen Studenten vermieden, damit ich kein Bulgarisch sprechen muss. Selbst heute noch spreche ich mit bulgarischen Freunden manchmal Deutsch.

Warum spielt das eine Rolle? Mein Gehirn sollte umprogrammiert werden und sich daran gewöhnen, dass ab sofort nicht meine Muttersprache, sondern Deutsch die Alltagssprache darstellt.

Das Gehirn mag Routinen und deshalb war es am einfachsten jeden Tag Deutsch zu sprechen und das als Routine zu etablieren.

Für das Gehirn ist es anstrengend zwischen verschiedenen Sprachen hin und her zu springen. Deshalb wird auch Deine Muttersprache etwas verdrängt, wenn Du nur Deutsch sprichst. Aber je besser Du Deutsch kannst, desto einfacher wird es werden, zwischen den Sprachen zu wechseln.

Wiederholen und Imitieren

Um meine deutsche Aussprache zu verbessern, habe ich mir folgende Technik bei den Kindern abgeschaut: Imitation. Die Kleinen machen und sprechen alles nach, was ihre Eltern vorführen. So habe ich auch beschlossen, ganze Sätze, die ich von den Deutschen hörte, für mich nachzusprechen und den genauen Ton und die richtige Intonation zu treffen.

Zudem war das Hören von deutschen Sendungen sehr hilfreich für mich. Heutzutage gibt es darüber hinaus unzählige Möglichkeiten, um Deutsch zu hören.

Auf der Seite der Deutschen Welle zum Beispiel findest Du viele Audios mit dem entsprechenden Text dazu.

Auch möchte ich Dir den Podcast von Annik Rubens „Slow German“ empfehlen. Die Autorin stellt Texte zu verschiedenen Themen bereit und liest diese Texte selbst vor. Eine tolle Sache!

Das Alter spielt keine Rolle!

Was aus meiner Sicht meinen Erfolg NICHT wesentlich beeinflusst hat, war mein junges Alter. Oft höre ich von anderen folgendes: „Es ist doch klar, dass Du so gut Deutsch sprichst. Du warst auch jung, als Du nach Deutschland kamst.“

Dieses Argument lasse ich nicht gelten. Es mag so gewesen sein, dass ich als Jugendliche anpassungsfähiger war. Aber ich kenne viel zu viele erwachsene Lerner, die erst im Erwachsenenalter angefangen haben Deutsch zu lernen und eine sehr gute Aussprache entwickelt haben.

„Ich bin zu alt“ ist nur eine Ausrede und eine limitierende Überzeugung. Mach Dich davon frei!

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